Programmflyer

Programmflyer iPhone developer conference



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01. Dezember 2009

Maximilian Reiß-Referent iPhone developer conference

09.30 - 10.30 Uhr

Keynote:

Zwei Jahre iPhone, ein Jahr SDK und AppStore – Status Quo und Herausforderungen

Maximilian Reiß | TU München

 

Das iPhone hat gerade den zweiten Geburtstag hinter sich, das öffentliche iPhone OS gerade mal den ersten und wie von Neugeborenen erwartet, waren die ersten zwei Jahre sehr bewegt und spannend. In dem Vortrag wird im Album der ersten zwei Jahre geblättert und eine Bestandsaufnahme gemacht was der aktuelle Stand von iPhone, dem iPhone OS und dem iPhone Ecosystem ist und welche Probleme und welche Möglichkeiten es gibt u.a. bez. AppStore, dem SDK 3 und mehr. Dazu gibt es Berichte was einige Personen und Firmen in den ersten zwei Jahren im iPhone Umfeld erlebt haben und was dies für die Plattform bedeutet.

10.30 - 11.00 Uhr

Kaffeepause mit Besuch der Ausstellung

Volker Redder-Referent iPhone developer conference

11.00 - 11.30 Uhr

„Marketingkonzepte zur erfolgreichen Distribution von iPhone/iPodTouch-Apps im iTunes Store“

Volker Redder | i2dm consulting & development

 

Marketing in globalen Märkten ist anders und das Marketing in Apples iTunes Stores ist eine Besonderheit für sich. Bei über 65.000 Apps im Store (Stand Juli 2009) ist es schwierig, mit einer neuen Applikation überhaupt noch aus der Masse herauszuragen. Erfolgreich ist man nur, wenn man es mit dem neuen Programm in die Top100 schafft - dann wird man von vielen potentiellen Neukunden wahrgenommen und die Verkaufszahlen steigen stetig.

Das Ganze klingt fast wie ein „basisdemokratischer“ Prozess, der schwer zu beeinflussen ist; vor allem deswegen, weil Apple die Kriterien bzw. den Algorithmus für die Platzierung der Apps nicht offenlegt. Wir kennen das Problem von Google: auch dort benötigt man inzwischen Expertenwissen, um mit seiner Company bei bestimmten Suchbegriffen unter den oberen 10 zu landen.

Ein einfacher Weg, die eigene App im Dschungel der über 65.000 nach oben zu pushen, scheint das Kaufen und Bewerten der eigenen App zu sein. Aber auch hierbei haben es amerikanische Entwickler deutlich einfacher als Nicht-Amerikaner: Entwickler von iPhone-Apps erhalten nämlich von Apple nach Prüfung und Zulassung der App für den Store-Verkauf so genannte „Promo-Codes“, insgesamt 50 an der Zahl. Damit können Multiplikatoren wie Presse, Blogger etc. kostenlos die App herunter laden.  Diese Codes werden i.A. von den Entwicklern verwendet, um dafür zu sorgen, dass konventionelle Medien über die App berichten, dadurch die App in den Ratings pushen und so die Nachfrage und damit den Verkauf erhöhen. Dieses funktioniert aber nur im US-Store und nur mit US-Accounts.

Ein europäisches Systemhaus kann daher die Promo-Codes im entsprechenden Landes-Store überhaupt nicht verwenden! Und: Welcher potentielle Multiplikator oder Kunde im eigenen Land hat schon einen Account im US-Store?

Wie kann man diesen Nachteil der Europäer gegenüber US-Entwicklern kompensieren? Wie schaffen es deutsche Apps in die Top100 des US-Store - schaffen sie es überhaupt? Wie hoch ist der Aufwand für derartige Marketing- und Promo-Aktivitäten? Und: Lohnt sich das Ganze?

Anhand von konkreten Beispielen aus der deutschen iPhone-Developer-Szene werden diese Fragen von Dr. Volker Redder beantwortet.

Dennis Wadkien-Referent iPhone developer conference

11.30 - 12.00 Uhr

Das iPhone als Vertriebstool dank iBusiness
Dennis Wadkien | PYADES Technolgies GmbH

iBusiness ermöglicht es Ihnen, Visitenkarten einzulesen und die Kontaktdaten auszutauschen. Es kann zusätzliche Informationen aus gängigen Businessportalen bereitstellen. Vorgestellt werden die Application iBusiness und die Neuerungen in der Erkennung, die durch das 3GS und die moderne Bilderkennung ermöglicht wurden.

Steffen Schlimmer-Referent iPhone developer conference

12.00 - 13.00 Uhr

Konvergenz von Mobile Web und Mobile App? Aus Sicht eines Business-entscheiders  
Steffen Schlimmer | Netbiscuits GmbH

Wie kann eine mobile Webseite effektiv in eine Mobile App umgewandelt werden? Netbiscuits zeigt, wie mittels vorgefertigter Shell-Applikationen für das iPhone der neue Distributionskanal der App Stores erschlossen werden kann. Dieser Weg bietet die Möglichkeit, die Reichweite einer mobile Anwendung zu erhöhen und zugleich Umsätze zu steigern.

13.00 - 14.00 Uhr

Mittagspause mit Besuch der Ausstellung

André Bresges-Referent iPhone developer conference

14.00 - 15.00 Uhr

Mobiles Lernen an Universitäten
Prof. Dr. André Bresges | Universität zu Köln

Thore Laufenberg | Webergy Software AG

Mobiles Lernen ist zurzeit das Trendthema in den Universitäten. An den Wänden der Hörsäle halten "Twitterwalls" Einzug, an die Studierende ihre Fragen und Kommentare zur laufenden Vorlesung senden können. In der anderen Richtung nutzen Universitäten mit iTunesU oder Acrobat Connect die Möglichkeit, ihren Studierenden überall Vorlesungsinhalte zum gemeinsamen Lernen zur Verfügung zu stellen.

Die besonders hohe Grafikleistung des iPhone 3GS im 3D-Bereich eröffnet nun bereits den nächsten Anwendungsbereich: Mit Entwicklungsumgebungen wie Unity3D iPhone können den Studenten leistungsfähige Computersimulationen buchstäblich in die Hand gegeben werden, die sie zu Hause, im Labor oder bei Feldstudien für ihre Arbeit nutzen können.

Der Vortrag gibt einen Überblick über den derzeitigen Stand des pervasive E-Learning und wird Beispiele aus der aktuellen didaktischen Forschung im 3D-Bereich demonstrieren.

Ortwin Gentz-Referent iPhone developer conference

15.00 - 16.00 Uhr

Markteintritt in den App Store: Kauf oder Eigenentwicklung?
Ortwin Gentz | FutureTap GmbH

Im boomenden iPhone-Markt ist time-to-market ein entscheidendes Kriterium. Neben der Eigen- oder Auftragsentwicklung kann der Kauf einer App eine interessante Alternative sein. Ebenso stellt sich für einen Entwickler/in die Frage, ob er/sie die laufende Betreuung und Vermarktung selbst übernehmen möchte oder einen trade-sell anstrebt. Der Referent zeigt anhand einiger Beispiele sowie aus seiner eigenen Praxiserfahrung beim Kauf von "Where To?", welche Wege denkbar sind und welche Fallstricke bei solchen Transaktionen beachtet werden sollten.

16.00 - 16.30 Uhr

Kaffeepause mit Besuch der Ausstellung

Oliver Huq-Referent iPhone developer conference

16.30 - 17.30 Uhr

Softwareschutz nach deutschem Recht
Oliver Huq | Rechtsanwaltskanzlei Oliver Huq

Auch für iPhone App Entwickler in Deutschland gilt grundsätzlich deutsches Recht für die entwickelten Applikationen. Der etwa einstündige Vortrag wird folgende Punkte aus dem Bereich Softwareschutz im deutschen Recht in den Fokus rücken.

  •     Computerprogramme (Apps) i.S.v. § 69a UrhG
  •     Urheber von Apps
  •     Rechte der Urheber
  •     Nutzungsrechte


     Gewerbliche Schutzrechte/Wettbewerbsrecht

  •     Patente
  •     Marken
  •     Nachahmungsschutz
  •     Geheimnisschutz


      Besondere Software

  •     Open Source
  •     Freeware, Shareware, Public Domain


      Besonderheiten bei iPhone Apps

      Zusammenfassung

Bernd Thomas-Referent iPhone developer conference

17.30 - 18.00 uhr

Mobile Navigation auf dem iPhone

Bernd Thomas | NAVIGON AG

 

Eine der Erfolgsgeschichten aus dem AppStore: Kaum war die NAVIGON Software MobileNavigator für das iPhone in den europäischen AppStores gestartet, rangierte sie unter den Top 3 der beliebtesten Apps. Das Erfolgsrezept: Die Navigations-software für das iPhone macht den Alleskönner noch flexibler, ist neuartig und individuell einsetzbar – genau das Richtige für die anspruchsvolle Fan-Gemeinde. Der MobileNavigator ist zuverlässig und bequem in bis zu 40 Ländern Europas anwendbar– mit vielen Funktionen, die das Navigieren komfortabel und sicher machen.

 

Der Erfolgsgarant: Die MobileNavigator Software ist genau an die iPhone typischen Bedienmerkmale angepasst. Das Look-and-Feel wurde dabei genauso berücksichtigt wie die iPhone typischen Features. Die Erfolgsformel: Ständige Updates und Neuerungen, die das Navigieren noch einfacher, flexibler und schneller machen.

Matthias Heubach-Referent iPhone developer conference

18.00 - 18.30 Uhr

iPhone Apps – der neue Vertriebskanal für (Fach-)Verlage
Matthias Heubach | Heubach Media

Der Apple iTunes Store setzt neue Maßstäbe: In nur 12 Monaten haben weltweit 55 Millionen iPhone- und iPod-Touch-Benutzer 2 Milliarden Apps heruntergeladen. Dies ist ein ganz klarer neuer Vertriebskanal dem sich auch die Fach- und Publikumsverlage nicht verschließen sollten, da in der mobilen Welt schneller bezahlt wird als im Web. Wir zeigen Ihnen Anhand von vier Business-Cases wie Verlage diesen neuen Kanal nutzen können und welche neuen Punkte zu beachten sind: E-Books, Zeitschriften, Comics und Kataloge. Zusätzlich schauen wir in die parallelen Märkte von Google Handy und Blackberry!

Ab 18.30 Uhr

Abendveranstaltung: Feierlich wird der Preis für die beste deutsche iPhone App übergeben